Schauspiel von Joël Pommerat Deutsch von Isabelle Rivoal

Ab 14.05.2024 | 19.30 Uhr | Stadttheater Fürth, Großes Haus

„Wir waren wie zwei Hälften, die sich verloren hatten und die sich wiederfanden … es war, als wenn Nordkorea und Südkorea ihre Grenzen öffnen und sich wiedervereinigen würden …“ Um Politik geht es in Joël Pommerats Stück nicht. Es geht um die Liebe – um all die Facetten des Zusammenseins, der Trennung, des Glücks und des Unglücks, der schieren Unmöglichkeit. In fast zwanzig schnell aufeinanderfolgenden Szenen kämpfen 27 Frauen und 24 Männer um ihr Glück: Hochzeiten geraten ins Wanken, Prostituierte werden enttäuscht, geschenkte Seelen zurückverlangt, lange verschwiegene Wahrheiten kommen ans Licht, Freundschaften verlieren den Boden, Menschen trösten einander, beteuern ihre Liebe, trennen sich, weil die Liebe nicht mehr reicht, weil zu lieben nicht genügt. Pommerat erforscht die unerklärliche Kraft der Liebe mal konkret, mal mit tragischer Poesie, mal absurd-surreal, immer scharf beobachtend und oft mit stiller Komik. Wie durch ein schillerndes Kaleidoskop zeigt er die Fragilität zwischenmenschlicher Beziehungen. „Reingehen, spüren, lachen und nachdenken“, rät der Münchner Merkur in seiner Premierenkritik.

Gastspiel Metropoltheater München

Inszenierung: Jochen Schölch
Bühne: Thomas Flach
Kostüme: Sanna Dembowski
Licht: Hans-Peter Boden
Dramaturgie: Katharina Schöfl

mit Butz Buse, Vanessa Eckart, Paul Kaiser, Nikola Norgauer, Hubert Schedlbauer,
Thomas Schrimm, Dascha von Waberer, Eli Wasserscheid, Lucca Züchner

Mai 14 @ 19:30
19:30 — 21:30 (2h)

Stadttheater Fürth