Foto: Loredana la Rocca

Die Physiker

Komödie in zwei Akten von Friedrich Dürrenmatt
Eine Mordserie in der Nervenheilanstalt, schon die zweite Krankenschwester wurde ermordet! Der Täter ist schnell gefunden: Ein Patient, der behauptet, Albert Einstein zu sein. Ein anderer hält sich für Sir Isaac Newton. Einem dritten, Möbius, erscheint der König Salomo. Schnell wird klar, dass hier alle einander etwas vorspielen. Tatsächlich ist Möbius Physiker und hat die Weltformel entdeckt, die er nun geheim halten will, indem er sich als geisteskrank ausgibt. Zu gefährlich wäre es, seine Entdeckung zu veröffentlichen. Doch Möbius wird selbst zum Spielball der Klinikchefin Dr. Mathilde von Zahnd, die längst im Hintergrund die Fäden zieht. Was als komödiantischer Krimi beginnt, entwickelt sich zu einer Groteske über Technologie und Verantwortung. Vor dem Hintergrund des Kalten Krieges und der atomaren Bedrohung hat Dürrenmatt 1962 ein Meisterwerk geschrieben, das aus literarischen ebenso wie aus politischen Gründen zum dramatischen Dauerbrenner geworden ist. „Der Inhalt der Physik geht die Physiker an, Auswirkung alle Menschen. Was alle angeht, können nur alle lösen“, schrieb Dürrenmatt selbst über sein Stück, das er immer als Komödie bezeichnete. Ein Theaterstück, das im besten Sinne aufklärt, spannend und unterhaltsam zugleich.

Gastspiel Tournee-Theater THESPISKARREN

Inszenierung:Herbert Olschok
Ausstattung:Alexander Martynow
mit Peter Bause, Hellena Büttner, Stephan Bürgi, Christian A. Hoelzke, Wolfram Kremer, Tina Rottensteiner, Katrin Schwingel, Regula Steiner-Tomic und André Vetters
Stadttheater Fürth, Großes Haus
bis ca. 21:30 Abo: E1 Freier Verkauf Preise:
€ 40,-/37,-/32,-/25,-/11,-
8-Euro-Ticket für Schüler*innen, Studierende, Azubis, BUFDis, FWDL

März 2 @ 19:30
19:30 — 21:35 (2h 5′)

Stadttheater Fürth